Scherwind

Die Gestirne zerreißen lautlos das Sinngefüge der Zeit,
die blinde Vernichtung geistert durch den Augenblick,
im Raum zersplittert die Materie in Bedeutungslosigkeit,
es gibt nichts zu retten, weil nichts mehr wichtig ist,
die Endlosschleife läuft, die das fotogene Elend abspult,
inmitten des Wahns lodert das Unterholz der Existenz,
der direkte Draht zur Welt endet in der Versteinerung,
im Traum erscheinen die Worte, kein Glück für niemand.

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